PKtherm®-System

Vier Schritte zu neuer Wärme

Fussbodenheizung nachtraeglich fraesen
Fussbodenheizung nachtraeglich verlegen
Fussbodenheizung nachtraeglich anschliessen
Fussbodenheizung pruefen
Nach einer Beratung und einer Analyse der Gegebenheiten, stellen wir die benötigten Maschinen und Komponenten zusammen. Wir vereinbaren einen Termin mit Ihnen und geben die Dauer der kompletten Installation an. Vor Beginn der Fräßarbeiten erklärt Ihnen unser Mitarbeiter unsere Vorgehensweise. Bei Inbetriebnahme der Hochleistungsfräse schließen wir die Industrie-Absauganlage an und gewährleisten damit staubfreies Arbeiten. Die Kanäle der Heizkreise werden nun nacheinander in den Boden eingefräßt. Dabei berücksichtigen wir besondere Anforderungen, wie z.B. Fensterflächen die bis zum Boden reichen oder sparen bestimmte Bereiche aus.
Nachdem alle Kanäle der Heizkreise gefräßt und sauber sind, beginnt das Verlegen der 16mm-Rohre. Wir setzen dabei ausschließlich hochwertiges Rohr aus deutscher Produktion ein. Das wird Rohr in einem Stück ohne Kupplungen oder Verbindungen verlegt und benötigt keine zusätzliche Befestigung. Auf dieses Kunststoffrohr (PE-RT 16×2 mm) geben wir Ihnen eine Garantie von 50 Jahren. Alle in den Heizkreisen verlegten Rohre kommen nun zentral am Anschlußort an.
Am Anschlussort wird die Montage eines hochwertigen Heizkreisverteilers aus Edelstahl, und je nach Gegebenheit ein Festwertregelset ebenfalls aus deutscher Produktion, vorgenommen. Pro Heizkreis ist ein Durchflussmengenmessgerät installiert. Alle Heizungsrohre werden nun an den Verteiler angeschlossen. Die Heizkreise werden jetzt mit Wasser befüllt und entlüftet.
Nach dem Befüllen der Anlage erstellen wir mit Ihnen zusammen Wasserdruckprobe. Anschließend weisen wir Sie in Ihre neue Fußbodenheizung ein, gerne auch zusammen mit Ihrem Heizungsfachmann und Fußbodenverleger. Im Anschluss an die Einweisung eine Bedienungsanleitung die PKtherm-Gewährleistungs-Urkunde.

Fragen und Antworten

Was ist der Vorteil von 10cm-Verlegeabstand gegenüber 12,5cm?

Eine bessere Wärmeverteilung und eine noch niedrigere Vorlauftemperatur erreichen wir mit unserem bewährten 10 cm System. Um Ihnen diese Qualitätsvorteile bieten zu können, verlegen wir ca. 25% mehr Heizungsrohr als herkömmliche Verfahren mit 12,5 cm Verlegeabstand. Das 10 cm System von PKtherm hat gegenüber einem 12,5 cm Verlegeabstand das bessere Preis-Leistungsverhältnis.

Geschieht das Einfräsen der Kanäle wirklich absolut staubfrei?

Ja! Der Staub wird mit unseren externen, von uns optimierten Filteranlagen, restlos staubfrei abgesaugt. Sie brauchen nichts abzukleben oder zu schützen. Unsere Kunden sind immer wieder begeistert, wie sauber und schnell die Heizkreise in den Boden gefräst werden.

Was muss ich vorbereiten, damit ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist?
Wir benötigen nur wenig Vorbereitung. Dennoch sollten Sie folgendes beachten: Eine zugängliche, aufgeräumte Baustelle macht es uns einfach, Komponenten wie Maschinen und Material platzsparend und schnell einzusetzen. Ein Kraftstrom-Anschluss mit einer 32 Ampere CE Steckdose die mit mind. 20 Ampere abgesichert, ist muss vorhanden sein, kann aber auch durch den Einsatz unseres Generators ersetzt werden. Wo gefräßt wird fällt Staub an: Unsere Industriesauger sammeln den Staub in Säcken, für die wir eine Abstellmöglichkeit benötigen. Pro Heizkreis fallen ca. 50 kg Fräßstaub an, der von Ihnen entsorgt wird. Ein Wasseranschluss zum Befüllen Ihrer neuen Fußbodenheizung muss natürlich auch vorhanden sein. Gerne stimmen wir uns mit Ihrem Heizungsfachmann ab, damit er Ihre neue Fußbodenheizung in Betrieb nehmen kann. Auch der Fußbodenverleger darf gerne involviert werden.
Ist eine nachträglich eingefräßte Fußbodenheizung genauso wirksam?
Ja! Das PKtherm-System erreicht sogar einer schnellere Reaktionszeit, da die Heizungsrohre oberflächennah unter dem Belag liegen. Durch unseren geringen Verlegeabstand von nur 10cm spüren Sie in der Aufwärmphase keine kalten Bereiche und die Vorlauftemperatur ist noch niedriger. Das spart Energie!
Was beinhaltet das PKtherm System?
Natürlich eine gute Beratung und eine termintreue, saubere und schnelle Ausführung: Das Fräsen von Heizkreisen. Verlegen von hochwertigem 5-Schicht-Kunststoffrohr 16 mm PE-RT (DIN 1235512). Installation eines Edelstahl-Heizkreisverteilers mit Durchflussmengen-Messgeräten. Und natürlich das Anschließen, Auffüllen und Entlüften der Fußbodenheizung. Eine Wasserdruckprobe mit anschließender Einweisung in Ihre neue Fußbodenheizung. Übergabe einer Bedienungsanleitung sowie eine Gewährleistungs-Urkunde.
Kann die Fußbodenheizung parallel mit Heizkörpern betrieben werden?
Sie haben Räume die weiterhin mit Heizkörpern gewärmt werden? Das PKtherm System arbeitet perfekt mit den vorhandenen Gegebenheiten zusammen. Durch den Einsatz eines Festwertregelset mit Hocheffizienzpumpe erreichen wir eine konstante Vorlauftemperatur-Regelung für den Betrieb Ihrer neuen Fußbodenheizung.
Was sind Heizkreise und wieviele werden benötigt?
Damit die Fläche eines 50qm Raumes gleichmäßig erwärmt wird, fräsen wir 5 Heizkreise – pro 10qm einen Heizkreis. Die Heizkreise fräsen wir schneckenförmig, dadurch erreichen wir eine gleichmäßigere Oberflächentemperatur, da Vor- und Rücklauf nebeneinander liegen. Diese Verlegung ermöglicht es uns auch, durch gezieltes fräsen, Kältezonen an tiefgezogenen Fensterflächen in den Randzonen höher zu temperieren. Bestimmte Bereiche können wir natürlich auch auslassen, wie z.B. Badewanne oder WC.
Ich möchte die Fußbodenheizung per App (Smart Home) steuern, geht das?
Sie können Ihre neue Fußbodenheitzung smart regeln! Wir liefern Ihnen verschiedene Steuerungen. Mit einem Funksystem und geringem Installationsaufwand sind sie up to date und können mit Ihrem Smartphone den Komfort für jeden Raum automatisieren. Eine Fernsteuerung und Zeitabschaltung bei Abwesenheit sowie verschiedene Szenarien sind möglich. Und: eine smarte Steuerung ist immer energiefreundlicher und günstiger als eine manuelle Regelung.
Woher weiß ich, was für einen Boden ich habe?
Auf unserer Seite „Böden“ zeigen wir Ihnen verschiedene Bodenarten, die im Bestandsbau Verwendung finden. Neben den gebräuchlichen Estrichböden fräsen wir in weiche und harte Bodenarten sogar in Beton. Wir analysieren zusammen mit Ihnen die Bodenart und setzen je nach Härtegrad unser Trocken- oder Nassfräs-System ein.
Wie dick muss der Boden sein, damit gefräst werden kann?
Standardmäßig sollte der zu fräsende Boden eine Stärke von 4cm vorweisen. Für dünnere Böden haben wir aber ebenfalls eine Lösung: mit unserem PKtherm-Mini-System fräsen wir weniger tief und verlegen später ein Rohr mit geringerem Durchmesser.